Fünfter Workshop zur Zukunft der Entwicklung softwareintensiver, eingebetteter Systeme (ENVISION2020) im Rahmen der SE2015, 17. März 2015, Dresden


Heutzutage unterstützen softwareintensive eingebettete Systeme mehr oder weniger sichtbar den Menschen in vielen Bereichen des täglichen Lebens. Experten prognostizieren für die Zukunft eine rasante Zunahme softwareintensiver, eingebetteter Systeme und deren Vernetzung in Systemverbünden. Diese Entwicklung wird in dramatischer Weise durch das entstehen umfassender "Cyber Physical Systems" verstärkt, die in immer stärkeren Maße die transparente Integration von Softwaresystemen und der realen Welt forcieren.

Existierende Ansätze und Methoden müssen aufgrund der wachsenden Herausforderungen in Frage gestellt und in Teilen neu konzipiert werden. Dabei ist es wesentlich diese neuen Entwicklungsansätze in einem repräsentativen Industriekontext zu valideren.

Der Workshop ENVISION 2020 verfolgt das Ziel, die Entwicklung und Diskussion von Vorgehensweisen und Methoden zur Entwicklung softwareintensiver, eingebetteter Systeme anzuregen und deren Überführung in die industrielle Praxis zu fördern.

Wesentliches Ergebnis des Workshops sollte ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Akademia auf der einen und Vertretern der Industrie auf der anderen Seite sein. Es soll ein gemeinsames Verständnis entwickelt werden, wie und in welchen Schritten modellbasierte Ansätze zur Entwicklung eingebetteter Systeme in die industrielle Praxis überführt werden können.

Workshopformat

Im Workshop werden die Beiträge in Vortrags-Sessions präsentiert. In den Vortrags-Sessions werden die Inhalte der angenommenen technischen Papiere vorgestellt und diskutiert. Für jeden Beitrag ist ein Moderator vorgesehen, der die Diskussion durch vorbereitete Fragen basierend auf einer Begutachtung des Papiers unterstützen soll. Es sind insgesamt sechs Beiträge vorgesehen.

Ziel der Vorträge ist es, die wesentlichen Inhalte der technischen Papiere vorzutragen. Für jeden Vortrag ist eine Vortragszeit von 20 Minuten vorgesehen, anschließend sind 25 Minuten für die Diskussion vorgesehen. Um die Diskussion anzuregen soll für die Vorträge das bekannte Konzept Presenter-Discussant Einsatz finden. Hierbei wird für jeden Vortrag aus den Reihen der Vortragenden eine jeweils andere Person bestimmt, die den Vortrag anhand vorgegebener Fragestellungen nochmals auf Basis von 2-3 vorbereiteten Folien in einer 5-minütigen Präsentation kritisch reflektiert und dabei aus eigener Sicht die Bezüge zum Thema des Workshops herstellt. Erfahrungen aus anderen Workshops und Arbeitskonferenzen zeigen, dass dieses Konzept die Diskussion in ganz erheblichem Maße fördert und dabei hilft Querbezüge deutlicher explizit zu machen. Um den Zusammenhang mit dem Workshop gut darzustellen, wird zudem die Workshopleitung Fragen vorbereiten, die durch den Vortragenden innerhalb seiner Präsentation beantwortet werden sollen. Hierdurch soll auch das Aufdecken von Querbezügen zwischen verschiedenen Beiträgen des Workshops gefördert werden.

Der Workshop wird gemeinsam organisiert von den BMBF Förderprojekt "Softwareplattform Embedded Systems 2020 XT" - SPES_XT.